Unterstützung im Zuge gestiegener Preise: SPD Eckernförde fordert Einrichtung einer interdisziplinären, ressort- und einrichtungsübergreifenden Beratungsstelle

Mit dem beginnenden Winter und dem fortdauernden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sind die Sorgen der Bevölkerung bezüglich der finanziellen Folgen, insbesondere der Entwicklung der Energiepreise für Gas, Strom und andere Energieträger, ausgesprochen hoch. Der Deutsche Bundestag hat weitreichende Unterstützungen beschlossen sowie unter anderem mit einer

Wohngeldreform reagiert. Profitieren können von den Veränderungen beim Wohngeld nicht nur Mieter*innen, sondern auch Hauseigentümer*innen. Die Einführung des Bürgergeldes wird folgen. Nun ist wichtig, dass die deutlichen Verbesserungen auch bei den betroffenen Menschen in Eckernförde ankommen.

 

Die Menschen sind mit Blick auf die kommenden Monate sehr verunsichert. Hier kann die Bundesregierung nicht alleine helfen, denn die Information und Aufklärung zum gegenwärtigen Geschehen – zum Beispiel zur weitreichenden Wohngeldreform – ist eine kommunale Aufgabe. Die SPD Eckernförde fordert die Stadtverwaltung deshalb auf, ein interdisziplinäres, ressort- und einrichtungsübergreifendes Beratungsangebot zu konzipieren, das allen Bürger*innen offensteht. Dieses soll Orientierung in ungewissen Zeiten bieten. Das Angebot sollte sich nicht vorrangig an Bezieher*innen von Transferleistungen richten, denn die Befürchtungen und Sorgen existieren auch bei Bürger*innen mit mittleren oder höheren Einkommen.

 

Die SPD strebt eine Beratungsstelle an, bei der Bürger*innen nicht von Amt zu Amt oder Organisation zu Organisation geschickt werden. Insofern wird die Stadtverwaltung gebeten, umgehend Gespräche über die Zusammenarbeit und Kooperation mit dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, den Wohnungsbaugesellschaften, den Stadtwerken und den städtischen Stellen aufzunehmen, um schnellstmöglich die aussagefähigen Grundzüge eines solchen Beratungsangebotes öffentlich vorstellen zu können. Gerade in diesen Zeiten muss schnell und umsichtig gehandelt werden.

 

Ziel ist es, für ein solches Beratungsgebot eine gemeinsame Liegenschaft zu finden, damit möglichst niemand ohne ein Beratungsergebnis, das ggf. durch mehre Kooperationspartner*innen entsteht, an andere Stellen verwiesen werden muss. Die digitalen Möglichkeiten moderner Bürokommunikation, wie z.B. Videoberatung, können unterstützend eingesetzt werden.

 

Sönke Rix, Vorsitzender der SPD Eckernförde

Jürgen Neumann, Vorsitzender der SPD-Rathausfraktion Eckernförde