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RESOLUTION der Ratsversammlung Eckernförde für den Erhalt der imland Klinik Eckernförde

Im Hauptausschuss der Ratsversammlung Eckernförde wurde folgende gemeinsame Resolution vorgeschlagen. Diese soll in der Ratsversammlung am 16.09.2021 endgültig beschlossen werden.

 

"Die imland gGmbH ist in eine Schieflage gekommen, hervorgerufen insbesondere durch einen Investitions- und Sanierungsstau auch aufgrund von zu geringer Förderung durch das Land Schleswig-Holstein sowie durch die Krankenhausreform und die Corona-Entschädigungsregelungen des Bundes. Hierunter sollen nun die Patientinnen und Patienten an der imland Klinik Eckernförde leiden und die Mitarbeitenden ihre beruflichen und privaten Perspektiven verlieren. Wir sagen NEIN hierzu! Beide Standorte der imland Klinik müssen im Interesse der in ihrem Umfeld lebenden Menschen erhalten bleiben.

 

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde selbst wirbt auf der Internetseite der imland gGmbH mit dem Slogan "Gemeinsam gut versorgt - für einen gesunden Lebens- und Arbeitsraum zwischen Kanal und Küste". So soll es aus unserer Sicht auch bleiben, und der Kreis muss sich als Eigentümer dieser Verantwortung stellen. Wir, die Eckernförder Ratsversammlung, fordern für die Bürgerinnen und Bürger von Eckernförde und als Mittelzent-rum auch der Umlandgemeinden sowie für die Touristen den Erhalt des Klinikstandortes Eckernförde mit einer wohnortnahen medizinischen Grund- und Regelversorgung sowie der Notfallversorgung. Die Gesundheitsversorgung der kontinuierlich wachsenden und älter werdenden Bevölkerung im Altkreis Eckernförde muss sichergestellt werden und das vor Ort - in Eckernförde. Zu der Daseinsvorsorge gehört es, insbesondere auch die Geburtsstation und die Gynäkologie in Eckernförde im Bestand zu sichern und für die Zukunft gezielt zu fördern. Dabei geht es auch um die Wahrung der Interessen der Mitarbeitenden am Standort Eckernförde und um den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. Eine Schließung des Standortes Eckernförde ist keine Option!

 

Wir fordern den Hauptausschuss des Kreises Rendsburg-Eckernförde, den Kreistag des Kreises Rendsburg-Eckernförde, den Landrat des Kreises Rendsburg-Eckernförde und die Landesregierung von Schleswig-Holstein deshalb dringend auf, gemeinsam eine tragfähige Lösung zum Erhalt des Standortes der imland Klinik Eckernförde als Grund- und Regelversorger mit Notfallversorgung zeitnah zu erarbeiten, zu verabschieden und umzusetzen."

 

Wir als SPD Eckernförde sagen: