Niemals Vergessen

Der 9. November ist ein Schicksalstag der deutschen Geschichte. Es ist ein Tag des Widerspruchs: die Schande der Reichpogromnacht und die Befreiung durch den Mauerfall prägen den heutigen Tag. 

Seit dem Mittelalter wurden in vielen europäischen Ländern immer wieder Juden verfolgt. Sie wurden beraubt, vertrieben, oft auch ermordet. Solche gewalttätigen Verfolgungen, die sich gegen Minderheiten in einem Staat richten, bezeichnet man als "Pogrome". Am 09. November 2020 wird zum 82. Mal an die Reichspogromnacht, auch Reichskristallnacht genannt, erinnert.

In der Nacht vom 09. November 1938 auf den 10. November 1938 wurden grausame von den Nationalsozialisten organisierte Gewalttaten an Juden begangen. Sie wurden verfolgt, in Konzentrationslagern eingesperrt, getötet oder in den Selbstmord getrieben. Ihre Besitztümer wurden enteignet oder zerstört, jüdische Friedhöfe verwüstet, Synagogen in Brand gesetzt. 

Aus der Geschichte lernen, heißt Verantwortung zu übernehmen für ein demokratisches Miteinander, wo kein Mensch wegen seines Glaubens, seiner Rasse, seiner Herkunft oder politischen Anschauung diskriminiert, eingesperrt, verfolgt oder getötet werden darf. Wir die SPD-Eckernförde, gedenken zu Ehren der Opfer den Novemberpogromen von 1938. 

Peter Skowron, Sönke Rix und Peter Stark haben heute stellvertretend für alle Sozialdemokrat*innen in Eckernförde den Stolperstein für Richard Vosgerau geputzt. 

ANTISEMITISMUS HAT IN ECKERNFÖRDE UND DEUTSCHLAND KEINEN PLATZ. DAS IST DIE BOTSCHAFT DES 9. NOVEMBER 1938!