Realisierung eines Jugendstrandes nur mit Beteiligung der Jugendlichen und Hundebesitzer!

Die SPD begrüßt, dass die ETMG für die Einrichtung eines Jugendstrandes einen Vorschlag unterbreitet hat.
Der Wunsch der Jugendlichen nach einem „eigenen“ Strand war u.a. das Ergebnis des Gutachtens zur Freizeitsituation für Kinder und Jugendliche, das Prof. Dr. Gaby Lenz vom Fachbereich Soziale Arbeit & Gesundheit der Fachhochschule Kiel in der Sitzung des Ausschusses Jugend, Kultur, Bildung und Sport am 27.09.2018 präsentierte.

Die Einrichtung eines Jugendstrandes oder jugendgerechten Strandabschnitts in Eckernförde ist sinnvoll. Beispiele gibt es bereits: Die Inseln Langeoog und Borkum haben einen speziell ausgewiesenen Jugendstrand und auch im Ostseebad Grömitz wurde ein Projekt „Jugendgerechter Strandabschnitt“ im Jahr 2017 durch dieVerwaltung in Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament, der Arbeitsgruppe „Dünenpark“, den Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Tourismus-Service Grömitz umgesetzt.

Die inhaltliche Diskussion des Vorschlages sollte im Fachausschuss erfolgen; die SPD wird daher in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen am 11.11.2020 eine Verweisung des Tagesordnungspunktes an den zuständigen Ausschuss Jugend, Kultur, Bildung und Sport“ beantragen.

In der Sitzung des Ausschusses „Jugend, Kultur, Bildung und Sport“ am 30.11.2020 wird eine umfassende Beteilung insbesondere der Jugendlichen, der Hundebesitzer, der ETMG und der Anlieger Gegenstand der Diskussion sein. Mit der Beteiligung könnte sichergestellt werden, dass eine für alle Seiten zufriedenstellende Realisierung des Jugendstrandes erfolgt und ein bedarfsgerechtes Angebot entwickelt wird, das von den Jugendlichen angenommen wird und langfristig die Freizeitsituation für Kinder und Jugendliche positiv gestaltet.

Der von der ETMG vorgeschlagene Standort muss ebenfalls im Hinblick auf die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse diskutiert werden.