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Ausbau des Marinestützpunkt Eckernförde

Die SPD-Fraktion begrüßt die Entscheidung der Bundeswehr, den Standort Eckernförde zum größten Marinestandort in Schleswig-Holstein auszubauen. Die Erweiterung des Marinehafens ist eine Aufwertung der Stadt in vielerlei Hinsicht; diese Entwicklung muss gleichzeitig mit Bedacht begleitet werden. Die Schaffung von 900 neuen Dienstposten wird die Kaufkraft in Eckernförde stärken und viele nachgeordnete Betriebe und Dienstleistungen nach sich ziehen. Das erhöht die wirtschaftliche Attraktivität der Stadt. Gleichzeitig darf nicht übersehen werden, dass weitere 900 Soldatinnen und Soldaten auch Wohnungen benötigen, die entweder erst noch zu bauen sind oder auf dem Eckernförder Wohnungsmarkt requiriert werden. In der Folge könnten Bodenpreise und Mieten  beträchtlich steigen und die bereits jetzt angespannte Wohnraumversorgung verschärfen. Deshalb wird die SPD-Fraktion sehr sorgfältig die positiven wie eventuellen negativen Effekte beurteilen, damit der Marinestützpunkt nicht zum Danaergeschenk für die Stadt und ihre Bürger wird. Die Stadt wird sich um die Wohnraumversorgung für die Mitarbeiter des Marinestandorts kümmern. Wir haben einige Neubaugebiete, aber auch die Bundeswehr wird beispielsweise über Belegungsrechte für Wohnungen sorgen.