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Radverkehr stärken: SPD Eckernförde beantragt Durchführung von attraktivitätssteigernden Radverkehrsmaßnahmen.

Die SPD Eckernförde wird im nächsten Bauausschuss drei Anträge zur Stärkung des Radverkehrs in der Stadt einbringen.

Konkret geht es um die Errichtung von Fahrradabstellanlagen am Sandweg Bahnsteig/Grüner Weg, die Einrichtung eines Radfahrstreifens am Knotenpunkt B76/Kakabellenweg sowie die farbige Markierung von Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Eckernförde, Torben Küßner, erklärt die Motivation: „Wir müssen Stück für Stück mehr Komfort für RadfahrerInnen in der Stadt schaffen, um so den Umstieg auf das Fahrrad zu erleichtern“, so Küßner, „Eckernförde ist aufgrund der relativ kurzen Entfernungen zwischen den einzelnen Stadtteilen und der Innenstadt geradezu prädestiniert möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen zu können. Dies setzt allerdings gute Angebote voraus“, so Küßner weiter.

 

1. Errichtung von Fahrradabstellanlagen am Sandweg Bahnsteig/Grüner Weg

Der Verbindungsweg zwischen dem Parkplatz Grüner Weg und Bahnhof wird von Parkplatznutzern bereits rege genutzt, da so die Innenstadt bzw. der Bahnhof in kurzer Zeit erreicht wird.

Für RadfahrerInnen, die vom Grünen Weg kommend ihr Fahrrad am Bahnhof abstellen wollen, ergibt sich momentan eine zeitraubende Situation. Da das Fahren auf den Bahnsteigen nicht gestattet ist, muss dasFahrrad somit über den Bahnsteig und die Gleise bis zur bisherigen Abstellanlage am Bahnhofsparkplatz geschoben werden. Wird dann der Zug um „Zwanzig nach“ der vollen Stunde genutzt, muss der gleiche Weg wieder zum Gleis 2 bzw. 3 zu Fuß zurückgelegt werden. Dies stellt einen enormen Zeitverlust dar und macht das Abstellen für diese Reisenden unattraktiver.

Die bisherigen Fahrradabstellmöglichkeiten im Bahnhofsbereich sind zudem werktäglich sehr hoch ausgelastet. Kurzfristig kann durch das Aufstellen von Fahrradbügeln am Sandweg somit Abhilfe geschaffen werden.

 

2. Einrichtung eines Radfahrstreifens am Knotenpunkt B76/Kakabellenweg

Am Knotenpunkt B76/Kakabellenweg soll am rechten Fahrbahnrand auf Antrag der SPD-Fraktion ein Radfahrstreifen eingerichtet werden.

Die Kreuzung B76 / Kakabellenweg wird bereits heute vereinzelt von Radfahrern, auch Schülern, genutzt. Die Radfahrer werden von den Autofahrern häufig als „Fremdkörper“ wahrgenommen. Ein Radfahrstreifen mit farblicher Markierung schafft eine deutlich bessere Sichtbarkeit der möglichen Radfahrer und verdeutlicht zugleich, dass diese gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer auf der Straße sind“, so Küßner.

Neben der Verkehrssicherheit ist die schnellere Erreichbarkeit der Innenstadt ein Nutzen des Streifens. „Die Querung der B76 in Höhe des Kakabellenwegs durch Radfahrer führt zu einer schnelleren Erreichbarkeit der Innenstadt im Vergleich zur Nutzung der Unterführung im Bereich des Lornsenplatzes. Eine schnellere Erreichbarkeit des Ziels wiederum stärkt das Verkehrsmittel Fahrrad im Wettbewerb mit dem Auto und kann zu einem Umstieg führen“, so Küßner weiter.

 

3. Farbige Markierung von Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen.

Die Sicherheit der RadfahrerInnen steht im Fokus des Antrags der SPD Eckernförde zur farbigen Markierung von Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen in der Stadt.

Die SPD Eckernförde beantragt, dass die Radfahrstreifen und Fahrradschutzstreifen in der Stadt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit des Fahrradverkehrs schrittweise farbig markiert werden. 

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Eckernförde, Torben Küßner, erläutert hierzu: „Es soll mit den Streifen begonnen werden, bei denen z. B. aufgrund der Verkehrsdichte und / oder der Straßenführung nach Ansicht der Verwaltung eine besondere Gefährdung besteht.“

Die Akzeptanz von Fahrstreifen bzw. Schutzstreifen soll bei allen Verkehrsteilnehmern steigen.

Küßner erklärt weiter: Ein farblich markierter Streifen wird im Straßenverkehr deutlicher wahrgenommen als ein unmarkierter. Er signalisiert eine erhöhte Aufmerksamkeit bei allen Verkehrsteilnehmern. Die Radfahrer und der Streifen insgesamt werden so besser wahrgenommen.“