SPD lehnt eine Verlegung des Skaterparks ab

Die bereits 2016 von der SPD Fraktion dargelegten ökologischen und städtebaulichen Grün- den für eine Ablehnung der Verlagerung des Skaterparks bestehen weiterhin.

Eine Umsiedlung des Treffs vieler Jugendlicher auf eine Fläche gegenüber einer zukünftigen Wohnbebauung im Bereich der Nooröffnung und am Rande eines Wanderweges provoziert Konflikte, die weder zukünftige Mieter der Wohnungen noch die Besucher des Skaterparks wünschen, betont für die SPD Fraktion in der Ratsversammlung der Vorsitzende Jürgen Neumann.

 

Darüber hinaus ist die beabsichtigte Ansiedlung eines Kinos auf dem Skaterpark nach Ablauf eines – nachträglich festgelegten und kurzfristigen - Termins im Hinblick auf die fortgeschrit- tenen Kinoplanungen am Bahnhof nicht nachvollziehbar.

Der Bau des Kinos auf dem Skaterpark soll nach den Vorstellungen der CDU, FDP und des SSW erfolgen, wenn bis zum 31.03.2019 die „Planungen am Bahnhof nichts werden“.

Diese – willkürliche - Terminsetzung für die Realisierung des Kinos ist unseriös und stößt die Beteiligten vor den Kopf, da das Planungsverfahren zügig ohne „Verschleppungen“ durch diebeteiligten Akteure läuft.

Bei dieser Festsetzung eines Realisierungstermins besteht zudem die Gefahr, dass der In- vestor sofort die weiteren Bemühungen um eine Realisierung des Kinos am Bahnhof einstellt und möglicherweise Schadensersatzansprüche bei der Stadt wegen der bisher erfolgten Pla- nungen geltend macht.

 

 

Interessant ist auch die 180 Grad Drehung der CDU und FDP hinsichtlich des Baus des Ki- nogebäudes am Standort Skaterpark. In der Eckernförder Zeitung vom 28.03.13 wird Frau Katharina Heldt, Vorsitzende der CDU-Fraktion, mit den Worten zitiert: „Der Standort Skater-park soll nicht realisiert werden. Ein so hohes und massives Gebäude passt nicht an diesevon der B 76 aus weit sichtbare Stelle.“ Oliver Fink, damaliger Vorsitzender der FDP-Frak- tion, meinte „...Der Standort Skaterbahn am Schulweg widerspreche der städtebaulichen Planung und die Gebäude seien mit einer Höhe bis zu 17 Metern viel zu groß. Die FDP habe auch Bedenken hinsichtlich des Baum- Naturschutzes sowie der Kleingartenanlagen“.